Der Februar war irgendwie langsamer, ruhiger und trotzdem war mehr als genug los. Ich war fasziniert davon, wie sehr eine Frisur bis heute noch ein bestimmtes Bild vermitteln kann. Es wurde aber auch vor allem meine beste Freundin gefeiert. Ansonsten ging es um liebe Aktionen, die den Welt zu einem besseren Ort machen. Neue, alte Musikliebe, noch mehr Entschleunigung, Beats und bequeme Outfits.

Der Februar ist Felinas Geburtstagsmonat. Alle ihre Geburtstage sind liebevoll gestaltet, doch mit diesem hat sie sich wirklich übertroffen. So viele Details, die sie größtenteils über Wochen selbst gestaltet hat. 

The slutty history of the micro fringe

Dieser Substack-Artikel hat mich gut unterhalten. Schon im 18. Jahrhundert wäre meine Frisur Gesprächsstoff gewesen. Damals war dieser kurze Pony gesellschaftlich verpönt, Frauen damit nicht gern gesehen und überhaupt war es nervig, dass sie individuelle Entscheidungen trafen und sich nicht der feinen Gesellschaft anpassen wollten. Ich mein wie können Frauen es wagen eigenständig zu sein?! Ironie off Noch heute hört man Sprüche wie „Je kürzer der Pony, desto länger die Diskussion.“, „Keta-Pony“ oder ähnliches. Also ist es irgendwie immer noch ein kleiner Akt der Rebellion, der schon seit Generationen einige nervt und andere begeistert. 

Reasons to stay.

Ben West gründete die Seite „Reasons to Stay.“ zu Ehren seines Bruders, der sich das Leben nahm. Er wollte einen Ort schaffen, der Menschen genau in dem Moment erreichen kann, in dem sie das Bedürfnis haben, sich weniger allein zu fühlen. Jeder Brief auf der Website wurde von einer realen Person geschrieben und bei jedem Besuch zufällig aufgerufen. In nur sieben Tagen wurden mehr als 10.000 Briefe von Fremden aus über 100 Ländern geschrieben, und diese Briefe wurden bereits von mehr als 160.000 Menschen gelesen.

The slutty history of the micro fringe

Ich habe letztes Jahr etwas meine Liebe für Musik vernachlässigt. Gerade entdecke ich meine eigene Plattensammlung wieder und bin fasziniert von Musik, die mich schon vor Ewigkeiten begeistert hat.

Furrylittlepeach

Irgendwie entdecken gerade mehrere Leute, dass der ständige Arbeitsmodus nicht nachhaltig ist und man sich damit mehr schadet als irgendeinen Vorteil davon zu haben. Nicht nur mental, sondern auch körperlich sorgt es für Probleme. Es leiden die sozialen Beziehungen, die Kreativität, der Schlaf und alles andere darunter. So auch eine Künstlerin, die ich schon seit Jahren bei YouTube verfolge. Es ist faszinierend zu sehen, dass – obwohl wir das alles wissen – es uns so schwer fällt, ruhiger zu machen und nicht produktiv zu sein. 

Eine der Platten in die ich mich wieder verliebt habe, ist das Beat-Album von Ecke Prenz. Es fühlt sich an wie ein warmer, ruhiger Sommerabend in Berlin. Da das vor der Tür steht, ist es eine gute musikalische Untermalung für die Vorfreude.

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Sparks-Januar-26