Feministischer Kampftag

Das Argument „Willst du, dass man mit deiner Mutter/Schwester/Tochter so umgeht?“ funktioniert. Doch es wäre angemessener, wenn man Frauen respektiert ohne sie vorher noch gedanklich in seinen Stammbau zu setzen.

Ich möchte, dass meine bloße Existenz nicht als sexuelle Einladung gesehen wird. Egal ob beruflich, privat oder irgendwo sonst im öffentlichen Raum.

Ich möchte medizinisch ernst genommen werden. Ich möchte das nicht alle nur die männlichen Symptome kennen, während sie sich bei Frauen anders äußern. Ich möchte das Geld investiert wird in Forschung, die Personen mit einem Uterus betreffen.

Ich möchte das für jede FLINTA*-Person auf der Welt. Ich möchte, dass gesehen wird, dass manche mehrfach diskriminiert sind und es eine Gefahr ist. Ich möchte dass uns all das wütend macht.

Ich möchte nicht, dass unser Körper in Kriegen genutzt werden um noch mehr Macht und Manipulation auszufechten. Ich möchte nicht, dass irgendwelche Chatgruppen existieren in denen Frauenkörper zum „Sex“ (aka Vergewaltigungen) Angeboten werden.

Ich möchte gleiche Bezahlung für meine Arbeit. Ich will mich nicht ständig beweisen müssen. Ich möchte, dass der Weg nachhause sicher ist. Egal ob ich zu Fuß gehe, Bahn fahre oder ins Taxi steige. Ich will einfach nicht ungefragt angefasst werden. Nur weil ich an dir vorbeilaufe, bin ich dir kein Gespräch schuldig. Ich will einfach selbst über meinen Körper bestimmen.

Ich möchte, dass Männer nicht über die sexistischen Kommentare ihrer Kumpels lachen, sondern einschreiten. Du bist nicht „einer von den Guten“, wenn du es schweigend hinnimmst.

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